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Folge 4: Suh In-Hyuk – Der Traditionalist
Suh In-Hyuk mit einer Dubon Technik
Suh In-Hyuk ist der Begründer, Großmeister und Präsident der World Kuk Sool Association und studiert die koreanischen Kampfkünste seit mehr als 50 Jahren. Die ersten Unterweisun-gen erhielt er von seinem Großvater, Suh Myung-Deuk, einem Meister am königlichen Hof. Vor seinem Tod im Jahre 1952 übergab ihm Myung fünf Bücher über seine Techniken. In den darauf folgenden acht Jahren reiste Suh In-Hyuk auf der Suche nach weiteren Aspekten über die Kampfkünste durch den fernen Osten. Dabei nahm er unter anderem Unterricht bei Choi Yong-Sul, dessen Wurftechniken ihn sehr beeinflusst haben, sowie bei dem Mönch Hai Dong Seu und Wang Tai Eui.
Suh In-Hyuk ist der Begründer, Großmeister und Präsident der World Kuk Sool Association und studiert die koreanischen Kampfkünste seit mehr als 50 Jahren. Die ersten Unterweisun-gen erhielt er von seinem Großvater, Suh Myung-Deuk, einem Meister am königlichen Hof. Vor seinem Tod im Jahre 1952 übergab ihm Myung fünf Bücher über seine Techniken. In den darauf folgenden acht Jahren reiste Suh In-Hyuk auf der Suche nach weiteren Aspekten über die Kampfkünste durch den fernen Osten. Dabei nahm er unter anderem Unterricht bei Choi Yong-Sul, dessen Wurftechniken ihn sehr beeinflusst haben, sowie bei dem Mönch Hai Dong Seu und Wang Tai Eui.
Durch das Wissen seines Großvaters und weiterer Meister befähigt gründete Suh das System Kuk Sool Won. So begann er 1958 in seiner eigenen Schule in Pusan Kuk Sool Won Hapkido zu unterrichten. Suh In-Hyuk integrierte die vielen, verstreuten Techniken der koreanischen Kampfkünste in sein System. So waren seine nächsten sechs Jahre davon geprägt, die 3608 Techniken des Kuk Sool Won in 270 Abteilungen einzuteilen. Diese wiederum werden drei Kategorien zugeordnet: Sado Mu Sul (ursprüngliche Kampfkunst), Buldo Mu Sul (buddhisti-sche Kampfkunst) und Kung Jung Mu Sul (königliche Kampfkunst)
1962 besuchte Suh die Hapkido-Schule von Kim Moo-Woong in Seoul. Kim selbst war zur Armee eingezogen worden und so wurde seine Schule von seinen Schülern geführt. Dort de-monstrierte Suh einige seiner Handballenstöße. Vier von Kims Schülern nahmen weiteres Training bei Suh in seiner Schule in Pusan und wechselten zum Kuk Sool Won Hapkido.
1972 wurde Suh zum Vizepräsidenten der Korea Kido Association gewählt. 1974 wechselte er mit zwei Assistenten in die USA über. Dort hielt er mit Kimm He-Young, dem Präsidenten der American Hapkido Association, über einen Zeitraum von fünf Jahren ein Kuk Sool Hap-kido Seminar an der Louisiana State University ab. Im Laufe dieses Seminars entfernte Suh endgültig den Namen „Hapkido“ aus der Bezeichnung seines Systems. Suh zog nach San Francisco um und errichtete dort 1975 die World Kuk Sool Association. Er wurde Präsident und Kimm He-Young Generalsekretär. 1978 schickte der koreanische Staatspräsident ein Team von elf Kuk Sool Meistern nach Hawaii, um die koreanische Kultur bei den Feierlich-keiten anlässlich des 75jährigen Jahrestages der ersten koreanischen Immigration auf Hawaii zu vertreten.
Seine Organisation zählt heute 1,3 Millionen Mitglieder in weltweit über 800 Schulen in 27 Ländern und hat das Welthauptquartier in Houston, Texas. Der Verband gibt seit 1985 zahl-reiche Kuk Sool Won Handbücher und Lehrvideos heraus. Obwohl Großmeister Suh Experte in jedem Aspekt der Kampfkünste ist, wird er besonders für seine meisterhafte Beherrschung der Hebel und Nervendruckpunkte anerkannt. Im Jahre 1983 wurde Kuk Sa Nim Suh In-Hyuk als Großmeister aller koreanischen Kampfkünste gewählt und erhielt als einziger den 10. Dan aller koreanischen Mudokünste.
Detlef Klos
Fotos:
Suh In-Hyuk mit Detlef Klos (vorne links)
Titelblatt einer Hapkido Kuk Sool Zeitung von 1967
Suh In-Hyuk mit einer Dubon Technik
Suh In-Hyuk mit Detlef Klos
Hapkido Kuk Sool Zeitung von 1967
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