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News
Pfingstzeltlager am Freilinger See
22.05.2010
Der traditionelle Jugendübernachtungslehrgang fand in diesem Jahr im Eifelcamp in Blankenheim - Freilingen statt. Die 67 Teilnehmer reisten aus weiten Teilen in NRW u. a. Ruhrgebiet, Sauerland, Bergisches Land, Ostwestfalen und Rheinland an. Hier erwartete sie ein Event mit viel Spiel, Spaß und Bewegung. Die Jugendlichen und Betreuer waren in Großraumzelten untergebracht. Nach dem Aufbau der Zelte gab es gegen Mittag für alle Lunchpakete, die die Zeit bis zum abendlichen gemeinsamen Grillen gut überbrücken ließ. Nach Besichtigung des Platzes und Einteilung aller Schlafplätze gaben die beiden Referenten Vitali Jagel 1. Dan aus Schwerte und Tobias Lohre 2. Dan aus Dortmund ihre erste Trainingseinheit.
Durch ein gut strukturiertes und aufwechslungsreiches Aufwärmtraining, gepaart mit einer Vielzahl von Kennenlernspielen und viel Humor verstanden es die beiden Referenten, die Teilnehmer zu begeistern. In den verschiedenen Spielen wurde nicht nur das Auge oder das Gleichgewicht geschult. Vielmehr dienten sie zum Einen der Annäherung der Teilnehmer untereinander und zum Anderen zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls. Dies haben die Teilnehmer mit Bravur gemeistert. Stets mit der Sonne im Rücken, die uns an diesem Tag mit viel Wärme belohnte ging diese Trainingseinheit wie im Flug vorbei. Anschließend gab es die wohlverdiente Dusche.
Am Abend wurde gemeinsam gegrillt. Der „Grillmeister“ Holger aus Clarholz verstand sein Handwerk. Neben dem Essen blieb noch genug Zeit, um sich untereinander mit Allen auszutauschen. So fand auch währenddessen immer noch ein reges Treiben statt. Nach dem Essen fand das Schmugglerspiel bei den Kids großen Anklang. Hier galt es seine Schmuggelware von A nach B zu transportieren ohne sich dabei von den gegnerischen „Polizisten“ erwischen zu lassen. Nach einer halben Stunde wurden die Gruppen getauscht. Als Areal diente hier eine etwas hügelige Wiesenlandschaft, bei dem alle Kids nochmals ihre Kräfte mobilisieren mussten. Danach fielen die meisten von ihnen ins Bett.
In der Früh wurden wir von der Sonne, die sich im morgendlichen Tau auf der Grasnarbe spiegelte, geweckt - ein herrlicher Tagesbeginn. Bei einem gemeinsamen Frühstück und frischen Brötchen stärkten wir uns.
An diesem Tag machte die Gruppe einen Ausflug zur Wildnisschule nach Dahlem. Dort angekommen wurden wir sehr herzlich von Vera Schröder und Herbie empfangen. Nach einer kurzen Führung durch das Gelände wurde die Gruppe aufgeteilt. Der eine Teil machte sich mit Vera auf, um im nahegelegenen Waldstück Äste für das Stockbrot zu sammeln.
Diese wurden dann an einem Ende geschnitzt, so dass jeder sein Brot über dem Feuer backen und anschließend verzehren konnte. Danach bekamen wir eine Einweisung ins Bogenschießen, wo jeder seine Treffsicherheit unter Beweis stellen konnte. Der andere Teil ging mit Herbie in den Wald, um dort einen Unterschlupf (Schlafsack) zu bauen. Nachdem die erste Gruppe aus dem Wald zurückkam, machte sich die Gruppe um Vera bereit. Auf dem Weg dorthin erhielten wir wichtige Informationen über Kräuterkunde. Hier ist auch das schöne Panoramabild entstanden. Im Wald ging es in Teamarbeit darum, geeignete Hölzer für die Grundkonstruktion des Baus zu finden. Hier waren wieder alle Teams gefragt. Tatkräftig und mit viel Eifer und Geschick sammelten sie fleißig mit und hatten nach einiger Zeit ihre individuelle Behausung fertig gestellt. Nachdem sich wieder alle in der Wildnisschule eingefunden hatten machten wir uns auf den Heimweg, um uns dort im kühlen Nass des Freilinger Sees zu erfrischen. Nach dem langen Abschnitt des Tages stärkten wir uns erst einmal mit Salaten und Würstchen und jede Menge Flüssigkeit.
Dann gab es die zweite Trainingseinheit. Diese wurde während des Aufwärmtrainings musikalisch untermalt. Bei dieser kleinen Fitnesseinheit verbunden mit vielen kleinen Kampfsportelementen kam jeder ordentlich ins Schwitzen. Anschließend wurden verschiedene Kicks erläutert und an der Pratze trainiert. Bei Einbruch der Dämmerung machte sich die Gruppe zur Nachtwanderung auf. Beim gemeinsamen Tierstimmenspiel im Wald gaben die Betreuer stimmlich ihr Bestes. Mit seinem hellen Schein durchleuchtete der Mond so manchen dunklen Fleck im Wald. Doch die Betreuer positionierten sich geschickt und ließen die einen oder anderen Nackenhaare zu Berge steigen. Das Gänsehautfeeling war allgegenwärtig.
Am letzten Tag ging es nach dem Frühstück direkt mit dem Training los. Diesmal setzten die Referenten einfache Alltagsgegenstände wie Paketband, Luftballons und Wolldeckenreste ein, um einen größtmöglichen Spaßfaktor bei den Teilnehmern hervorzurufen. In einem kleinen Wettkampf konnten sich die Teilnehmer in Geschick und Balance beweisen. Hier galt es beispielsweise mit den Wolldeckenresten, die als Steine dienten, einen reißenden Fluss zu überqueren, ohne dabei ins Wasser zu fallen. Oder sich durch Zuwerfen des Paketbandes miteinander zu verbinden und ein Netz zu bilden. Bei den Luftballons mussten alle auf Tuchfühlung gehen und durch Körperkontakt den Ballon auf die andere Seite der Wiese transportieren, ohne das dieser zu Boden fällt. Am Ende konnten die Kids in Kleingruppen ihre Kräfte beim Tauziehen messen.
Für das große Finale hatte sich die Verbandsjugend etwas Besonderes ausgedacht. Outdoor Olympics hieß der Stationslauf, bei denen die Gruppen ihr Wissen, Geschick, Kreativität und Teamfähigkeit unter Beweis stellen mussten. Die vier Spielgruppen, namentlich Adler, Fuchs, Biber und Bär hatten bei der kleinen Rallye sichtlich ihren Spaß. Am Ende wurden die Erfolgreichsten (Fuchs- und Bibergruppe) mit einem Pokal geehrt. Die anderen Teilnehmer erhielten für ihren Eifer eine Medaille, so dass niemand mit leeren Händen nach Hause ging.
Ein langes Wochenende begleitet von einem farbenprächtigen Programm und vielen schönen Erinnerungen, super Wetter, viele lachende Gesichter, motivierter und engagierter Menschen neigte sich dem Ende zu. Ein letztes Mal lagen sich alle strahlend in den Armen, dann traten alle ihre Heimreise an. Man freut sich schon jetzt auf ein baldiges Wiedersehen.
Ein Dank gilt dem Team um Guido Hövel von der Sport- und Freizeitgruppe aus Ahrhütte, die uns die Großraumzelte zur Verfügung gestellt haben. Dank auch an Herrn Steffens vom Landgasthof Cremer aus Blankenheimerdorf für die gelungene Gulaschsuppe. Ein besonderer Dank gilt auch Vera Schröder und Herbie aus Dahlem. Der wundervolle und herzliche Besuch beim Wildnis-Scout wird uns noch lange in Erinnerung bleiben.
Einen ganz besonderen Dank möchte die Verbandsjugend den mitgereisten Eltern und Betreuern aussprechen, die dieses Event mit viel Engagement unterstützt und ermöglicht haben. (KAM – SAHAM – NIDA)
Tobias Lohre
Tobias Lohre
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