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2. Multiplikatorenlehrgang in Plettenberg
Im sauerländischen Plettenberg fand am letzten Septemberwochenende der zweite Multiplikatorenlehrgang statt. Referiert wurde dieser am Samstag von Jürgen Rath (V. Dan, Plettenberg) und am Sonntag von Guido Böse (V.Dan, Schwerte).
Die beiden Tage unterschieden sich nicht nur hinsichtlich der Referenten. Auch die Inhalte des Lehrgangs waren grundverschieden.

Am Samstag erklärte Jürgen Rath, wie es zu einer guten Sprungfußtechnik kommt. Doch bevor Sprungtechniken ganz zum Schluss thematisiert werden konnten, galt es, sowohl die Theorie, als auch die Praxis eines richtigen Sprungkrafttrainings zu erlernen. Dabei wurden verschiedene Trainingsmethoden erklärt und der richtige Trainingsaufbau erläutert.

Damit die Trainer und Hilfstrainer immer auf den Leistungsstand ihrer Schützlinge eingehen können, stellte Jürgen Rath die verschiedensten Sprungübungen vor, die sofort von den Teilnehmern ausprobiert wurden.

Da auch einige Informationen zur Funktionsweise der Muskeln vermittelt wurden, konnte am Sonntagmorgen jeder die Stelle seines Muskelkaters mit der entsprechenden lateinischen Bezeichnung benennen.

Umso passender war es, dass Guido Böse am Sonntag mit einem Theorieteil die zweite Lehrgangshälfte einläutete. Er überraschte die Teilnehmer mit vermeintlich einfachen Fragen wie: „Wie bist du Hilfstrainer geworden?“ und „Durch welche Eigenschaften vermagst du zu bestechen?“. So galt es sich gründlich Gedanken über die Aufgaben eines Trainers oder eines Hilfstrainers zu machen. Zudem wurden verschiedene Aspekte angesprochen, die das Verhalten und das Wesen eines Trainers ausmachen sollten.

Neben diesen menschlichen Grundlagen, ging Guido Böse anschließend auch auf die sportlichen Grundlagen eines Trainings ein, wodurch die Teilnehmer nun auch selbst in Bewegung kamen. Die einzelnen Phasen eines Trainings wurden von verschiedenen Teilnehmern geleitet und anschließend analysiert, sodass die Anwesenden viele neue Ideen, aber auch viele Informationen über angemessene und notwendige Übungen mit nach Hause nehmen konnten.

Als die Teilnehmer am Sonntagnachmittag nach Hause aufbrachen, lag hinter allen ein abwechslungs- und vor allen Dingen lehrreicher Übernachtungslehrgang, der sowohl von den Referenten, als auch von den Teilnehmern mit viel Engagement bestritten wurde. Umso erfreuter waren alle angesichts des Versprechens von Jürgen Rath und Guido Böse, dass dieser Lehrgang nur der zweite Teil einer ganzen Lehrgangsreihe war, die fortgesetzt wird.
Anuscha Loza
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